Stutenmilch aus der Ruppiner Schweiz

Stutenmilch-Tradition weltweit

In China gilt Stutenmilch seit jeher als ganz normales Nahrungsmittel und wird dort schon seit 3000 Jahren erfolgreich als Heilmittel eingesetzt.
In der früh-antiken Literatur wurde die zeitige Nutzung von Stutenmilch dokumentiert: Homer schrieb in seiner „Ilias" von Pferdemelkern, die sich von der Milch ernährten.

Ungefähr zeitgleich wurde Stutenmilch von den Skythen (eurasisches Reitnomadenvolk) angewandt, allerdings in abgewandelter Form. Die Skythen tranken Stutenmilch regelmäßig in vergorener Form, dem sogenannten Kumyss oder Kumys.

Auch Kublai-Khan - der große Herrscher der Mongolen - soll allabendlich Kumyss getrunken haben. Der Legende nach wurde eine Herde schneeweißer Stuten nur allein gehalten, um ihn und seine Nachkommen ausreichend mit Nachschub zu versorgen. Noch heute hat Kumyss in der Mongolei den Status eines Nationalgetränkes und wird zum Wohl der Gäste gerne und reichlich ausgeschenkt.